Baustoffhöfe, Abrisshäuser, Kleinanzeigen und Werkstätten bergen Schätze – doch nicht jedes Teil taugt. Prüfe Tragfähigkeit, Feuchtigkeitsverlauf, Schädlingsbefall, Schadstoffrisiken und Maße. Achte auf Verfügbarkeit von Ersatzstücken, Transportwege und Bearbeitbarkeit. Wäge Aufwand gegen Wirkung ab, und entscheide, ob das Stück wirklich die geplante Nutzung, Pflege und Sicherheit langfristig tragen kann.
Die Herkunft formt die Gestaltung: Eine Tür aus einer alten Werkstatt ruft nach robusten Oberflächen, klaren Linien und ehrlicher Beleuchtung. Ein Marmorfundstück inspiriert zu ruhiger Farbgebung und akzentuiertem Glanz. Lasse Geschichten Farbpalette, Texturen und Lichttemperaturen bestimmen. So entstehen Entscheidungen, die sich organisch anfühlen, Alltagssituationen erleichtern und den Respekt vor der Vergangenheit spürbar machen.
Lege mit einfachen Skizzen Zonen für Arbeiten, Entspannen und Stauraum fest. Plane Bewegungsachsen, Sicherheitsabstände und Greifhöhen, bevor du restaurierst. Stelle Prototypen auf, teste Licht, Geräusche und Blickachsen. Überlege, wo Patina nah erlebbar sein darf und wo glatte, pflegeleichte Flächen nötig sind. So entsteht ein tragfähiges Konzept, das Entscheidungen später beschleunigt.
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